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	<title>Aus dem Leben eines Betreuers</title>
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	<description>Manfredjosef berichtet</description>
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		<title>Aus dem Leben eines Betreuers</title>
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		<title>Die Macht der Betreuer, Teil 2</title>
		<link>http://manfredjosef.wordpress.com/2013/05/10/die-macht-der-betreuer-teil-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 08:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Drumherum]]></category>
		<category><![CDATA[Aufenthaltsbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen bei Maischberger]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbringung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fortsetzung des letzten Artikels. Noch einmal zu der Redeschau (Talkshow) mit Frau Maischberger. Diesmal im Fokus: Der saublöde Titel der Schau &#8220;Warum haben Betreuer so viel Macht?&#8221; Saublöd deshalb, weil damit als selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass Betreuer viel Macht haben. &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/05/10/die-macht-der-betreuer-teil-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=600&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung des letzten Artikels. Noch einmal zu der Redeschau (Talkshow) mit Frau Maischberger. Diesmal im Fokus: Der saublöde Titel der Schau &#8220;Warum haben Betreuer so viel Macht?&#8221; Saublöd deshalb, weil damit als selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass Betreuer viel Macht haben.</p>
<p>Das war ja auch mal so. Früher, als das Ganze noch &#8220;Vormundschaft&#8221; hieß und die Betroffenen völlig entrechtet waren. Aber das ist jetzt 21 Jahre, vier Monate und zehn Tage her. Genügend Zeit, dass sogar eine Journalistin den Wandel mitbekommen könnte. Aber eine Redeschau mit dem Titel &#8220;Betreuer helfen ihren Klienten zu einem selbstbestimmten Leben &#8211; ganz ohne Machtausübung&#8221; gibt halt keine Quote. Und als Anwalt kommt man auch nur ins Fernsehen und verdient fette Kohle, wenn man Ängste vertreibt, die man zuvor selbst geschürt hat.</p>
<p>Die Realität ist: Betreuer können viel Einfluss auf das Leben ihrer Klienten nehmen. Aber sie haben wenig Macht. Macht in dem Sinn, dass sie gegen den Willen ihrer Klienten handeln könnten. Um dies mal klarzustellen, gibt&#8217;s hier ein kleines Lexikon der beliebtesten Betreuungsrechtsirrtümer:</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Der Betreuer darf die Wohnung des Klienten auch gegen dessen </span><span style="text-decoration:underline;">Willen betreten.</span></strong></p>
<p>Stimmt nicht. Das Grundgesetz gilt in vollem Umfang auch für Menschen mit einer Betreuung. So auch die Unverletzlichkeit der Wohnung. Niemand darf ohne Ihre Zustimmung Ihre Wohnung betreten, egal ob Sie einen Betreuer haben oder nicht. Kein Polizist, kein Nachbar, kein Pflegedienst, kein Betreuer, niemand.</p>
<p>Ausgenommen davon ist natürlich Gefahr im Verzug. Wenn ich durch das Fenster einer Wohnung schaue und den Bewohner leblos am Boden liegen sehe, darf ich selbstverständlich rein und ihn retten. Aber das hat nichts damit zu tun, ob ich sein Betreuer bin oder nicht.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Der Betreuer kann dem Klienten verbieten in Urlaub zu fahren.<br />
</strong></span></p>
<p>Nö, kann er nicht. Siehe oben, Grundgesetz und so. Der Betreuer kann höchstens sagen: &#8220;Sie haben kein Geld für einen Urlaub.&#8221; Wenn der Klient dann trotzdem fährt, kann der Betreuer nichts dagegen tun. Nur hinterher schauen, wie er die Rechnungen bezahlt. Oder auch nicht.</p>
<p>Hier wird auch oft mit dem Aufgabenkreis &#8220;Aufenthaltsbestimmung&#8221; argumentiert. Aber damit ist immer nur der &#8220;gewöhnliche Aufenthalt&#8221;, also der Wohnsitz gemeint, nicht wohin sich der Betroffene von diesem Wohnsitz überall hinbewegt. Da kann der Betreuer absolut rein gar nichts vorschreiben.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Mit dem Aufgabenkreis &#8220;Aufenthaltsbestimmung&#8221; kann der Betreuer den Aufenthalt des Klienten bestimmen.</strong></span></p>
<p>Stimmt nur unter einer ganz engen Voraussetzung, nämlich im Zuge einer Unterbringung. Ansonsten hält sich der Einfluss des Betreuers auch in diesem Bereich in Grenzen. Er kann zum Klienten sagen: &#8220;Sie können sich diese Wohnung nicht leisten&#8221; und das dem potentiellen Vermieter auch so vermitteln. Aber wenn der Vermieter nicht zuhört und trotzdem vermietet, ist der Betreuer machtlos. Er kann dann, wenn die Miete zum dritten Mal nicht bezahlt wurde, nur den Vermieter rechthaberisch anlächeln: &#8220;Ich hab&#8217;s Ihnen ja gesagt!&#8221; So hat dann jeder seinen Spaß.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Der Betreuer kann den Klienten einfach in ein Heim stecken ohne ihn zu fragen</strong></span></p>
<p>Nein, nein, nein. Ohne den Klienten zu fragen geht schon mal gar nichts. Und ihn dann gegen seinen Willen in ein Heim zu bringen geht nur unter folgenden Bedingungen: Der Klient kann sich keinen eigenen Willen mehr bilden. Die Heimunterbringung muss in einer geschlossenen Station geschehen. Der Betreuungsrichter muss das Ganze genehmigen. Dazu muss der Richter mit dem Betroffenen reden. Und ein ärztlicher Gutachter und ein Verfahrenspfleger müssen bestätigen, dass das alles so richtig und gut ist. &#8220;Einfach&#8221; ist das alles nicht.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Der Betreuer kann bestimmen, mit wem der Klient sich trifft</strong></span></p>
<p>Schön wär&#8217;s manchmal. Das würde manchen Klienten das Leben sehr erleichtern. Aber dazu bräuchte es erst einmal den Aufgabenkreis &#8220;Bestimmung des Umgangsrechts&#8221;. Und um den zu bekommen, braucht es schon ganz gewichtige Gründe, warum bestimmte Menschen dem Klienten so schaden, dass man sie nicht an ihn ranlassen darf. So gewichtig, dass ich diesen Aufgabenkreis bisher noch kein einziges Mal gehabt habe.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Der Betreuer kann dem Klienten das Geld einteilen</strong></span></p>
<p>Kann er, allerdings nur, wenn ein <a title="Fachbegriffe" href="http://manfredjosef.wordpress.com/fachbegriffe/" target="_blank">Einwilligungsvorbehalt</a> vorliegt. Ansonsten kann jeder Betreute mit seinem Geld machen, was er will. Versaufen, ansparen und dabei hungern, verschenken, spenden, unter der Matratze lagern. Wie es ihm gefällt.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Der Betreuer muss den Klienten zu einem besseren Menschen machen</strong></span></p>
<p>Dazu habe ich <a title="Betreuer sind keine Erzieher" href="http://manfredjosef.wordpress.com/2012/07/20/betreuer-sind-keine-erzieher/" target="_blank">hier </a>schon was geschrieben.</p>
<p>Also, Frau Maischberger, Herr Thieler, und andere mit berufsbedingten Realitätswahrnehmungsstörungen: Vielleicht finden Sie in den nächsten 21 Jahren mal Zeit, sich mit den Tatsachen zu befassen. Auch wenn es Quote und Geld kostet.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/das-drumherum/'>Das Drumherum</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/aufenthaltsbestimmung/'>Aufenthaltsbestimmung</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/macht/'>Macht</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/menschen-bei-maischberger/'>Menschen bei Maischberger</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/unterbringung/'>Unterbringung</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/600/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/600/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=600&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Warum haben Betreuer so viel Macht?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 08:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Drumherum]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbetreuer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen bei Maischberger]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; das war der Titel von &#8220;Menschen bei Maischberger&#8221; in dieser Woche. Da gäbe es jetzt einiges zu lästern (z.B. über diesen dämlichen Titel) und zu loben (z.B. die beiden Vertreter des nicht ganz so inkompetenten der beiden Betreuer-Berufsverbände). Aber &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/04/26/warum-haben-betreuer-so-viel-macht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=594&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; das war der Titel von &#8220;Menschen bei Maischberger&#8221; in dieser Woche. Da gäbe es jetzt einiges zu lästern (z.B. über diesen dämlichen Titel) und zu loben (z.B. die beiden Vertreter des nicht ganz so inkompetenten der beiden Betreuer-Berufsverbände). Aber ich will hier statt dessen einfach mal Fakten sprechen lassen.</p>
<p>Gemeint war mit dem Titel der Sendung vermutlich &#8220;Warum haben Betreuer so viel Macht über Angehörige der Betreuten?&#8221;. Frau Maischberger sagte in der Sendung ungefähr zehnmal &#8220;Das Thema heute ist eigentlich &#8216;Warum haben Betreuer so viel Macht?&#8217;, aber bevor wir dazu kommen, noch eine andere Frage &#8230;&#8221; Ich kann deshalb nur vermuten, was die gute Frau und ihre Redaktion eigentlich geplant hatten. Auf jeden Fall wurde in der Sendung oft beklagt, dass Berufsbetreuer die Angehörigen von Betreuten wegdrängen würden und so grausam intakte Familien zerstören würden.</p>
<p>Die Fakten hierzu sind: Laut Gesetz muss immer &#8211; in jedem Fall &#8211; bei einer Betreuerbestellung zuerst unter Eltern, Kindern, Ehegatten  und Geschwistern nach einem Betreuer gesucht werden. Erst wenn da keiner gefunden werden kann, darf ein außenstehender Ehrenamtlicher bestellt werden. Und erst wenn dieser auch nicht gefunden werden kann, dann kommt ein Berufsbetreuer zum Zug.</p>
<p>Was sind nun die Gründe dafür, dass ein Berufsbetreuer statt eines Angehörigen bestellt wird? Hier sind konkrete Fakten dazu, nämlich die Gründe, weshalb  ich bisher als beruflicher Betreuer eingesetzt wurde:</p>
<ul>
<li>38mal, weil das Gericht die vorhandenen Angehörigen als überfordert einschätzte oder sie selbst das auch so sahen</li>
<li>22mal, weil es keine Angehörigen gab</li>
<li>22mal, weil kein Kontakt zwischen den Angehörigen und dem Betreuten bestand oder Betreuter und Angehörige verstritten waren</li>
<li>19mal, weil die Angehörigen selbst nicht wollten</li>
<li>15mal, weil die Angehörigen selbst behindert waren und z.T. auch einen Betreuer hatten</li>
<li>5mal, weil die Angehörigen untereinander verstritten waren und sich nicht auf einen von ihnen als Betreuer einigen konnten</li>
<li>5mal, weil die Angehörigen zwar wollten und geeignet gewesen wären, aber zu weit weg wohnten</li>
<li>3mal, weil die vorhandenen Angehörigen dem zu Betreuenden nachweislich Schaden zugefügt haben</li>
<li>1mal, weil ein Interessenskonflikt bestand (gemeinsame Erbschaft)</li>
</ul>
<p>In zwei Fällen habe ich gemeinsam mit einem Angehörigen die Betreuung geführt, mit jeweils getrennten Aufgabenkreisen. Und in neun Fällen habe ich die Betreuung dann doch noch an Angehörige abgegeben, nachdem der Hinderungsgrund weggefallen war.</p>
<p>Intakte Familien habe ich nie zerstört. Im Gegenteil, in ein paar Fällen habe ich es sogar geschafft, zerstrittene Angehörige wieder zusammenzubringen. Wo während der Betreuungsführung durch mich familiäre Beziehungen zerbrochen sind, wäre das auch ohne meine Einwirkung geschehen. Dann aber mit weitaus heftigeren Auswirkungen auf meine Klienten.</p>
<p>Das sind die Fakten, Frau Maischberger.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/das-drumherum/'>Das Drumherum</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/angehorige/'>Angehörige</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/berufsbetreuer/'>Berufsbetreuer</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/menschen-bei-maischberger/'>Menschen bei Maischberger</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/594/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/594/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=594&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Spaß und Freude</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 08:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Drumherum]]></category>
		<category><![CDATA[Einwilligungsvorbehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Fax]]></category>
		<category><![CDATA[Sparda-Bank]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier stand ein Artikel über eine äußerst unterhaltsame Bemerkung einer Mitarbeiterin der Sparda-Bank München. Dieser lustige Satz fiel im Zusammenhang mit einer reichlich verworrenen Angelegenheit, in die die Sparda-Bank, einer meiner Klienten und ich verwickelt waren. Ich habe daraufhin einen &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/04/12/spas-und-freude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=591&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier stand ein Artikel über eine äußerst unterhaltsame Bemerkung einer Mitarbeiterin der Sparda-Bank München. Dieser lustige Satz fiel im Zusammenhang mit einer reichlich verworrenen Angelegenheit, in die die Sparda-Bank, einer meiner Klienten und ich verwickelt waren.</p>
<p>Ich habe daraufhin einen Brief der Abteilung Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank bekommen, in dem diese ihre Sicht der Dinge dargestellt hat. Ich konnte dem entnehmen, dass ich durch eigene Fehler zur Verwirrung beigetragen habe (was stimmt) und dass die Mitarbeiterin diesen Satz so nicht gesagt hat (was nicht stimmt).</p>
<p>Und ich konnte dem Brief entnehmen, dass jene Mitarbeiterin wohl Ärger bekommen hat wegen meines Artikels. Das bedaure ich zutiefst, weil ich in der Zwischenzeit diese Dame als freundlichen und hilfsbereiten Menschen kennengelernt habe. Ich wollte ihr keinen Ärger bereiten und ich wollte sie nicht bloßstellen. Deshalb habe ich den Artikel nun gelöscht.</p>
<p>Ich bitte die Sparda-Dame um Entschuldigung.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/das-drumherum/'>Das Drumherum</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/einwilligungsvorbehalt/'>Einwilligungsvorbehalt</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/fax/'>Fax</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/sparda-bank/'>Sparda-Bank</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/591/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/591/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=591&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Einsichten eines Betreuten</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 07:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Mensch als Betreuter]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kleine Anekdote. Ich bin mit einem 23jährigen Klienten zu einem Gerichtstermin unterwegs. Am Eingang des Gerichts müssen wir uns der üblichen Kontrolle unterziehen und unter anderem unseren Tascheninhalt in einen Korb legen. Der Klient legt ein Smartphone hinein. Dieses &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/04/05/einsichten-eines-betreuten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=588&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine Anekdote.</p>
<p>Ich bin mit einem 23jährigen Klienten zu einem Gerichtstermin unterwegs. Am Eingang des Gerichts müssen wir uns der üblichen Kontrolle unterziehen und unter anderem unseren Tascheninhalt in einen Korb legen. Der Klient legt ein Smartphone hinein. Dieses Teil hat mir in den Wochen davor viel Arbeit bereitet, weil der junge Mann weder die Anschaffung noch die Vertragsgebühren bezahlen kann. Auch ich lege mein Handy in den Korb. Es ist Baujahr 2003, außer telefonieren und simsen kann man damit nichts tun.</p>
<p>Der Klient sieht mein Handy und fängt schallend an zu lachen. Mit lautem Gepruste und Kopfschütteln deutet er immer wieder auf dieses Gerät. Plötzlich wird er ernst und sagt: &#8220;Na ja, immerhin können Sie Ihr Handy bezahlen.&#8221;</p>
<p>Einsichten eines Betreuten.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/der-mensch-als-betreuter/'>Der Mensch als Betreuter</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/handy/'>Handy</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/588/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=588&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Von Richtern und Menschen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 09:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Drumherum]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsrichter]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspfleger]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern rief mich eine Frau an. Sie ist ehrenamtliche Betreuerin für ihren Sohn. Durch diesen Blog ist sie auf mich gestoßen. Sie war mit einer betreuungsrechtlichen Frage konfrontiert, wo sie nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Ich riet ihr, &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/03/22/von-richtern-und-menschen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=584&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern rief mich eine Frau an. Sie ist ehrenamtliche Betreuerin für ihren Sohn. Durch diesen Blog ist sie auf mich gestoßen. Sie war mit einer betreuungsrechtlichen Frage konfrontiert, wo sie nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Ich riet ihr, sich doch mit ihrem Anliegen direkt an den zuständigen Betreuungsrichter zu wenden.</p>
<p>Diesen Rat kann ich hier ganz generell weitergeben. Ich stelle immer wieder, gerade bei ehrenamtlichen Betreuern, eine große Scheu fest, die Richter und Rechtspfleger zu behelligen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen herrscht bei vielen immer noch das Bild vor von Richtern, die unerreichbar über den gewöhnlichen Sterblichen schweben. Zum anderen sehen es viele ganz allgemein als ein Zeichen von Schwäche, jemanden um Rat zu fragen. Sie haben Angst, dann für unfähig gehalten zu werden.</p>
<p>Diese Angst ist völlig unbegründet. Betreuung ist ein so komplexes Geschäft, dass selbst berufliche Betreuer öfter an ihre Grenzen stoßen. Ja, ich habe sogar schon Betreuungsrichter erlebt, die offen eingestehen mussten, zu einer Fachfrage keine Antwort zu haben. Außerdem ist es einfach ganz normal menschlich, nicht alles zu können und zu wissen.</p>
<p>Und was den ersten Punkt angeht, die Vorstellung von Richtern als göttergleiche Wesen: Ich kann Ihnen aus langjähriger persönlicher Erfahrung versichern, dass die meisten Richter und Richterinnen tatsächlich Menschen sind. Und obwohl sie alle Jura studiert haben, schaffen es viele von ihnen sogar, sich verständlich auszudrücken.</p>
<p>Also: Haben Sie keine Scheu, sich an das Betreuungsgericht zu wenden, wenn Sie nicht mehr weiter wissen! Die Richter, Rechtspfleger und Geschäftsstellenmitarbeiter sind auch für Sie da und werden von Ihren Steuergeldern dafür bezahlt.</p>
<p>(Kleiner Nachsatz: Hier gilt natürlich wie bei allem: Bitte nicht übertreiben! Irgendwann nach dem zehnten Anruf vom selben Betreuer in einer Woche wird auch der geduldigste Richter unfreundlich.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/das-drumherum/'>Das Drumherum</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/betreuungsgericht/'>Betreuungsgericht</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/betreuungsrichter/'>Betreuungsrichter</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/rechtspfleger/'>Rechtspfleger</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/584/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/584/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=584&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zuschauen können</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 08:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Betreuer an sich]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mensch als Betreuter]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Messie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Fälle, ein Thema. Fall A: Einer meiner liebsten Klienten, über den ich hier schon öfter berichtet habe. Er leidet am Messie-Syndrom in einem rekordverdächtigen Ausmaß. Seine Wohnung ist so vollgestopft, dass er sie nicht mehr betreten kann. Er verbringt &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/03/08/zuschauen-konnen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=581&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Fälle, ein Thema.</p>
<p>Fall A: Einer meiner liebsten Klienten, über den ich hier schon öfter berichtet habe. Er leidet am Messie-Syndrom in einem rekordverdächtigen Ausmaß. Seine Wohnung ist so vollgestopft, dass er sie nicht mehr betreten kann. Er verbringt die Nacht auf einem Stuhl sitzend im Keller. Als Folge davon hat er immer wieder Wassereinlagerungen in den Beinen. Auch sonst ist seine Gesundheit mittlerweile recht angeschlagen, u.a. weil er verdorbene Lebensmittel isst, die er aus dem Abfall von Supermärkten und Fastfood-Restaurants fischt.</p>
<p>Alle aus seinem Umfeld (Vermieter, Stadt, Arbeitgeber, Pflegedienst, Sozialarbeiter) stürmen auf mich ein, ich soll doch was tun. Auf meine Nachfrage, was denn genau, kommen als Antwort entweder ein Schulterzucken nach längerem Schweigen oder irgendwelche illegalen Vorschläge.</p>
<p>Vor zwei Jahren trafen sich alle, die mit dem Klienten zu tun haben, zu einer Hilfeplankonferenz. Es waren immerhin rund ein dutzend Personen. Ergebnis der Beratung nach über einer Stunde: Wir können nichts tun. Nur zuschauen.</p>
<p>Fall B, aus meinem privaten Umkreis: Ein Mann leidet an einer Krankheit, die in 100 % der Fälle tödlich verläuft. Es gibt keine Therapie. Wegen akuter Beschwerden kommt er ins Krankenhaus. Die Ärzte sagen, dass sie nichts machen können. Sie machen aber trotzdem was. Eine Untersuchung nach der anderen, u.a. eine Herzkatheter-Untersuchung. Und sie geben Medikamente, jede Menge. Und sagen dann, dass sie eigentlich nichts tun können. Aber einfach nur zuschauen können sie auch nicht.</p>
<p>Das ist eine Kunst, die man unbedingt beherrschen muss, wenn man in einem helfenden Beruf tätig ist: Zuschauen können. Respektieren, dass es Dinge gibt, die man einfach nicht ändern kann. Und dann dennoch nicht wegsehen, sondern das Leid mitfühlend begleiten, ohne in sinn- und hilflosen Aktionismus zu verfallen. Aus Respekt vor dem Menschen, der einen anderen Lebensentwurf lebt, auch wenn man den nicht im geringsten nachvollziehen kann. Aus Respekt vor einem sterbenden Menschen, um ihm einen gelingenden Abschied aus dem Leben zu ermöglichen. Und aus der Einsicht, dass ich nicht allmächtig bin und meine Hilfe ein Ende hat.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/der-betreuer-an-sich/'>Der Betreuer an sich</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/der-mensch-als-betreuter/'>Der Mensch als Betreuter</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/hilfe/'>Hilfe</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/klinik/'>Klinik</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/messie/'>Messie</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/581/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/581/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=581&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Da klappt einem die Kinnlade runter</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 09:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Drumherum]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mensch als Betreuter]]></category>
		<category><![CDATA[Hausverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Messie]]></category>
		<category><![CDATA[Vermieter]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsabnahme]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens hat mich ein Klient gebeten, bei einer Wohnungsabnahme dabei zu sein. Er könne das zwar auch allein, aber er hätte Angst. Zurecht. Aufgrund einer psychischen Erkrankung des Klienten war dessen Wohnung komplett vermüllt. Die Kaution war schon für frühere &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/02/21/da-klappt-einem-die-kinnlade-runter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=579&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens hat mich ein Klient gebeten, bei einer Wohnungsabnahme dabei zu sein. Er könne das zwar auch allein, aber er hätte Angst. Zurecht. Aufgrund einer psychischen Erkrankung des Klienten war dessen Wohnung komplett vermüllt. Die Kaution war schon für frühere Reparaturen aufgebraucht worden. Zudem hatte mein Klient einen Wasserschaden verursacht, der sich vom zweiten Stock der Wohnanlage bis in den Keller verbreitete. Der Klient bezog Hartz IV, konnte also keine Renovierungen und keine Schadensbehebung bezahlen. Er hatte zugesagt, zusammen mit Verwandten wenigstens die Wohnung leerzuräumen, hatte das jedoch wegen seiner Erkrankung nicht geschafft.</p>
<p>Wir fuhren also zur Wohnungsabnahme. Es erwarteten uns der Vermieter, der Hausverwalter und ein Vertreter des Eigentümerbeirats. Wir betraten die Wohnung, kamen allerdings nur bis zum Flur, weil das Wohnzimmer so mit Müll zugestellt war, dass sich die Tür nur wenig öffnen ließ.</p>
<p>Mein Klient setzte zu einer Verteidigungsrede an. Der Hausverwalter unterbrach ihn: &#8220;Sie brauchen sich nicht zu rechtfertigen. Niemand lebt freiwillig so, wie Sie gelebt haben. Es gibt halt solche Erkrankungen, die solche Folgen haben. Das verstehen wir schon.&#8221;</p>
<p>Der Vertreter der Eigentümer sagte: &#8220;Wir freuen uns für Sie, dass Sie sich jetzt aus diesem Zustand befreien konnten und dass Sie Ihre Defizite angehen. Blicken wir nicht mehr zurück, sondern schauen wir, wie wir die Wohnung hier wieder in enen bewohnbaren Zustand bringen.&#8221;</p>
<p>Worauf mein Klient sich wieder für den Zustand der Wohnung entschuldigte und auch dafür, dass er nichts zur Renovierung beitragen könne.</p>
<p>&#8220;Das ist schon in Ordnung&#8221;, meinte der Hausverwalter, &#8220;da kümmern wir uns jetzt drum. Belasten Sie sich nicht mehr damit, sondern freuen Sie sich auf Ihr neues Leben!&#8221;</p>
<p>Und sogar der Vermieter nickte dazu, wenn auch nicht sehr enthusiastisch. Aber auch von ihm kam kein Vorwurf.</p>
<p>Da klappt sogar einem altgedienten Betreuer die Kinnlade runter.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/das-drumherum/'>Das Drumherum</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/der-mensch-als-betreuter/'>Der Mensch als Betreuter</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/hausverwaltung/'>Hausverwaltung</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/messie/'>Messie</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/vermieter/'>Vermieter</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/wohnungsabnahme/'>Wohnungsabnahme</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/579/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/579/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=579&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>15 Jahre</title>
		<link>http://manfredjosef.wordpress.com/2013/02/08/15-jahre/</link>
		<comments>http://manfredjosef.wordpress.com/2013/02/08/15-jahre/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 09:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Betreuer an sich]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbringung]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich mein 15jähriges Betriebsjubiläum als beruflicher Betreuer gefeiert. Da liegt natürlich ein Rückblick nahe, was in dieser Zeit alles so getan wurde. In diesen 15 Jahren war ich Betreuer für 122 Menschen. Die längste Betreuung läuft seit &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/02/08/15-jahre/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=575&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich mein 15jähriges Betriebsjubiläum als beruflicher Betreuer gefeiert. Da liegt natürlich ein Rückblick nahe, was in dieser Zeit alles so getan wurde.</p>
<p>In diesen 15 Jahren</p>
<ul>
<li>war ich Betreuer für 122 Menschen. Die längste Betreuung läuft seit 14 Jahren, die kürzeste dauerte 6 Tage.</li>
<li>habe ich mit 5 KollegInnen in 3 verschiedenen Büros zusammengearbeitet.</li>
<li>war ich 7 Betreuungsrichtern und 15 Rechtspflegern untertan.</li>
<li>habe ich nur 3 Klienten unter Anwendung von Gewalt in eine geschlossene Unterbringung schaffen lassen müssen.</li>
<li>habe ich ca. 40 Umzüge organisiert, ca. 30mal eine Wohnung entmüllen lassen, 35 Städte und Dörfer und 26 Heime kennengelernt, in denen Klienten wohnten.</li>
<li>habe ich ca. 180 Sozialhilfeanträge gestellt, 3 Privatinsolvenzverfahren durchgeführt, ca. 200 Konten verwaltet bei ca. 20 Banken.</li>
<li>habe ich ca. 30 Krankenhäuser, ca. 150 Ärzte und ca. 50 Krankheiten kennengelernt.</li>
<li>habe ich 4 Klienten tot aufgefunden und 1 Suizid verhindert.</li>
<li>gabe es 3 Beschwerden beim Betreuungsgericht über mich (von denen ich erfahren habe).</li>
<li>habe ich ca. 35.000 Blatt Papier vollgeschrieben, ca. 10.000 Mails verschickt, ca. 15.000 Telefonate getätigt.</li>
<li>habe ich eine gute halbe Million Euro an Vergütung bekommen, von der ich nach Abzug aller Steuern, Versicherungen und Betriebskosten etwas mehr als die Hälfte behalten durfte.</li>
</ul>
<p>Und schließlich gab es jede Menge an Begegnungen mit Menschen. Schöne, hilfreiche, ärgerliche, wuterregende Begegnungen. So kann&#8217;s weitergehen.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/der-betreuer-an-sich/'>Der Betreuer an sich</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/betreuung/'>Betreuung</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/betreuungsgericht/'>Betreuungsgericht</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/unterbringung/'>Unterbringung</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/575/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=575&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Faulheit</title>
		<link>http://manfredjosef.wordpress.com/2013/01/25/faulheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 09:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Drumherum]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanwaltschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Fall 1 Ein Klient von mir erhält eine Nachnahmesendung. Er bezahlt dem Postboten dafür 80 Euro. Der Inhalt der Sendung: Zwei DIN-A-4-Blätter mit Hinweisen, wie er sich gegen Werbeanrufe und deren Folgen (z.B. Nachnahmesendungen) schützen kann. Kein Absender, kein sonstiger &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/01/25/faulheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=569&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration:underline;">Fall 1</span></p>
<p>Ein Klient von mir erhält eine Nachnahmesendung. Er bezahlt dem Postboten dafür 80 Euro. Der Inhalt der Sendung: Zwei DIN-A-4-Blätter mit Hinweisen, wie er sich gegen Werbeanrufe und deren Folgen (z.B. Nachnahmesendungen) schützen kann. Kein Absender, kein sonstiger Hinweis, der es ermöglichen würden, das &#8220;Geschäft&#8221; rückgängig zu machen.</p>
<p>Ich erstatte Anzeige wegen Betrugs. Ich erhalte sehr schnell die Antwort der Staatsanwaltschaft: Es werden keine Ermittlungen eingeleitet, da keine Straftat zu erkennen ist.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Fall 2</span></p>
<p>Ein Klient fährt mit der Bahn. Er kauft eine Fahrkarte von A nach B. Kurz vor B schläft er ein, kurz nach B wird er vom Schaffner geweckt. Der Klient zahlt die 40,00 € erhöhtes Beförderungsentgelt und steigt am nächsten Bahnhof aus.</p>
<p>Vier Monate später kommt eine Anklageschrift der Staatsanwaltschaft wegen Erschleichen von Leistungen, weil mein Klient &#8220;bei Fahrtantritt nicht vorhatte, das Beförderungsentgelt zu entrichten&#8221;.</p>
<p>Man bekommt aus diesen (und vielen anderen) Fällen den Eindruck, dass sich Ermittlungen und Anklagen vor allem danach richten, wieviel Arbeit sie dem Staatsanwalt machen. An komplizierten und aufwendigen Fällen &#8220;besteht kein öffentliches Interesse&#8221;. Mit einfach gelagerten, leicht zu bearbeitenden Delikten kommt man schnell vor Gericht. So wird das Vertrauen in den Rechtsstaat gestärkt &#8230;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/das-drumherum/'>Das Drumherum</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/betrug/'>Betrug</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/schwarzfahren/'>Schwarzfahren</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/staatsanwaltschaft/'>Staatsanwaltschaft</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/569/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/569/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=569&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Neulich im Jobcenter</title>
		<link>http://manfredjosef.wordpress.com/2013/01/11/neulich-im-jobcenter/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 09:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred J. Dempf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Drumherum]]></category>
		<category><![CDATA[Die lustigen Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich saß ich mit einem Klienten wartend im Flur eines Jobcenters. An die Empfangstheke trat ein Mann und sprach zu der Angestellten des Jobcenters einige unverständliche Sätze. Die Angestellte entgegnete sehr freundlich: &#8220;Wo ist denn Ihr Freund, der immer mitkommt &#8230; <a href="http://manfredjosef.wordpress.com/2013/01/11/neulich-im-jobcenter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=567&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich saß ich mit einem Klienten wartend im Flur eines Jobcenters. An die Empfangstheke trat ein Mann und sprach zu der Angestellten des Jobcenters einige unverständliche Sätze. Die Angestellte entgegnete sehr freundlich: &#8220;Wo ist denn Ihr Freund, der immer mitkommt und übersetzt?&#8221; Eine unverständliche Antwort. Die Angestellte freundlich: &#8220;Es tut mir wirklich leid, aber ohne Ihren Freund verstehe ich Sie nicht.&#8221; Unverständliche Antwort. Die Angestellte: &#8220;Where is your friend? For translating?&#8221; Schulterzucken. &#8220;Ou est votre ami?&#8221; Unverständliche Antwort. Darauf ein freundlicher, aber leidenschaftlicher Ausbruch der Angestellten: &#8220;Ja Herrschaftzeiten, welche Sprache sprechen Sie denn?&#8221;</p>
<p>Gelächter im Jobcenter-Flur.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/das-drumherum/'>Das Drumherum</a>, <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/category/die-lustigen-seiten/'>Die lustigen Seiten</a> Tagged: <a href='http://manfredjosef.wordpress.com/tag/jobcenter/'>Jobcenter</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/manfredjosef.wordpress.com/567/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/manfredjosef.wordpress.com/567/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=manfredjosef.wordpress.com&#038;blog=5382665&#038;post=567&#038;subd=manfredjosef&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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